Ironman #15!!!

Michael war im Baskenland sportlich unterwegs…und WIE:-)!!!

Chapeau, Michael. Das gesamte TEAM ist stolz auf dich…wir bekommen dich auch noch nach Hawaii;-)

Danke Michael für deinen Bericht.

Viel Spaß beim Lesen.

Nächster Ironman, wo nur????

Mal wieder was Neues ausprobieren, gedacht … getan.

Wo will ich meinen nächsten großen Triathlon absolvieren? Wo wieder alles aus mich rausholen und meinen Körper von den Haarspitzen bis zum großen Zeh spüren? Diese Frage hat mich einige Nächte lang beschäftigt, bis ich bei meiner Suche auf die reizvolle Stadt Vitoria-Gasteiz im spanischen Baskenland gestoßen bin. Wo soll das denn sein? Ein kurzer Blick auf Google-Maps, und schon zeigt es mir die reizvolle 250.000 Einwohner Stadt im Norden Spaniens an. Auf YouTube das Video vom letzten Jahr angeschaut … begeistert, angemeldet!

Der Triathlon fand bereits 13. Mal statt, jedoch das erste Mal unter dem Label Ironman.

Nach einer zweitägigen Anreise stand ich dann also zum 15. Mal bei einem Ironman an der Startlinie für einen Tag Folter pur.

Im ca. 20 km außerhalb der Stadt gelegenen Uribarri-Ganboa See musste die 3,8 km lange Schwimmstrecke in einer Runde zurückgelegt werden. Im Rolling-Swim-Start (definitiv eine Verbesserung zum ansonsten stattfindenden zusätzlichen Boxkampf im Wasser) wurde ganz entspannt gestartet. Endlich!!! Trotz der etwas größeren Wellen vor der Transition-Station, konnte ich meine Schwimmrunde in einer Zeit von 1:14 h gut abschließen.

Der Wechsel T1 aufs Rad verlief in 5 Minuten ohne Probleme.

Meinen Rhythmus fand ich auf der 180 km langen Radstrecke sehr schnell. Die Strecke ist in 2,5 Runden auf das Umland von Vitoria verteilt, ohne höhere Anstiege aber stets wellig. Stets wechselnde Eindrücke auf der Strecke, ließen keine Langeweile auf dem Rad aufkommen. Die Strecke mit nicht weniger als 972 Höhenmeter, bewältigte ich in einer Zeit von 5:26 h.
Als Verpflegung hatte ich mir eine Radflasche mit 15 Beutel Xenofit Carbohydrate Gel Drink und eine mit Wasser befüllt, was sich im Nachhinein als ideal erwies.

Die letzten Meter mit dem Rad führten unmittelbar ins Stadtzentrum… Rad abgegeben, Laufschuhe an und ab ging die Post.

Jetzt noch die letzten km im Laufschritt. Der Marathon in der Innenstadt von Vitoria war mit Sicherheit ein weiteres Highlight dieses tollen Events. Mit schmalen Gassen, kleinen Parks, wunderschönen alten Häuserfassaden und häufigen Richtungswechsel wurde es nie langweilig. Mit am Beeindruckendsten waren die vielen Zuschauer in Vitoria-Gasteiz. Durch ihr unentwegtes lautes Zujubeln aktivierten sie Motivation, wo keine mehr war. Nach allen bisherigen Ironmans, bescherten mir diese Momente wieder dieses Gänsehautgefühl, das einen nicht aufgeben lässt und immer weiter nach vorne pusht. In einer Laufzeit von 4:16 h erreichte ich überglücklich das Ziel. Wieder hatte ich also meinen inneren Schweinehund überwunden und hatte gefinisht.

Mit einer Zeit von 11:06 h und Platz 14 in der Altersklasse M55 war ich vollkommen zufrieden.

Mein Fazit: Eine wirklich tolle Veranstaltung, die gut organisiert ist und in der die Menschen der Region voll dahinterstehen. Ich komme wieder.

Michael Stadler

Werbeanzeigen