Hot, Hot, Beautiful. Challenge Walchsee 2019

A|N Triathlet und Temamitglied des tri2b.com A|N Trieathlonteams Thomas Künzler machte ein super Rennen am Walchsee und verbucht die Hitzeschlacht als erste ernsthafte Formüberprüfung auf dem Weg zum Ironman Barcelona am 06.10.2019.

Neben ihm waren Petra Paule, welche die Quali für Hawaii schon in der Tasche hat ( Hammer, nochmals Glückwunsch) und Radturbo Roland Echter, am Start. Hut ab vor Euren Leistungen an diesem heißen Tag. Weiter so!!

Thomas hat kurz seine Eindrücke in den folgenden Zeilen zusammengefasst. Danke Thomas. Viel Spaß beim Lesen!

Mit einer sehr guten Vorbereitung durch Mathias bin ich entsprechend motiviert mit der Familie nach Walchsee gereist. Nach unzähligen Starts im Allgäu habe ich mich mal für diesen Wettkampf entschieden. In Anbetracht der zu erwartenden Temperaturen habe ich den Neo gleich schon zu Hause gelassen. Auch wenn er erlaubt gewesen wäre, konnte ich mir nicht vorstellen, mit dieser Gummihülle das Schwimmen zu absolvieren.

Mit 36‘ kam ich dann auch gut aus dem Wasser, wobei ich nach den 17 Jahren in diesem Sport definitiv das erste Mal den Wunsch hatte, die gesamte Wettkampfdauer mit Schwimmen zu verbringen.

Auf dem Rad lief es auch sehr gut an und fand schnell einen guten Rhythmus. Die 35° Hitze waren dann an den Anstiegen schon deutlich spürbar und habe versucht, an den Verpflegungsstellen mit den Wasserbidon auch den Kopf weiter zu kühlen. Auch die zweite Runde lief ohne merklichen Einbruch und mit 2:43 waren das definitiv meine besten 90km/1000HM ever.

Das Laufen ging ich mit einem 5er-Schnitt konservativ an, da ich nicht wusste, wie die Hitze sich auf der schattenlosen Strecke bemerkbar machte. Ich musste aber feststellen, dass die Organisatoren die Kühlung so gut organisiert hatten, dass die Hitze bei mir definitiv nicht der limitierende Faktor war. Trotzdem bin ich ab ca. KM10 doch deutlich langsamer geworden und merkte, dass ich mit Cola und Bananen versuchen musste, ein Energiedefizit wettzumachen. Im Nachgang wurde mir dann auch klar, dass ich auf dem Rad deutlich zu wenig zu mir genommen hatte und dass jetzt büssen musste. Mit 1:53 konnte ich definitiv nicht zufrieden sein. Unter 1:45 war definitiv drin – auch bei diesen Bedingungen. Als 15. in der AK50-55 von 74 klassierten bin ich dann ins Ziel gekommen.

Trotzdem bin ich sehr zufrieden und war wieder mal eine Lehrstunde bezüglich Wettkampfernährung.

Die Organisation und die Wettkampfstrecken sind definitiv einmalig und haben mich dazu veranlasst, mich gleich wieder fürs 2020 anzumelden.

Mit einem guten Gefühl im Rucksack geht es nun weiter in Richtung IM in Barcelona am 6.10.2019. Als Zwischenstation bis dahin gibt es dann noch ein Trainings-Highlight auf der Transalp Stelvio Mortirolo mit dem A¦N Ausdauernetzwerk.de.

Sportlicher Gruss aus dem schweizerischen Appenzellerland und bis bald Thomas

 

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